CD She Makes Me Wish I Had A Gun  Rock Hard
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Flash
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EP I Feel Sexy

Hammer
Metal Heart
Rock Hard
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Plattenkritik Album im Rock Hard
PYOGENESIS
She Makes Me Wish I Had A Gun
(Hamburg Rec./Soulfood)
(32:07)
Nach dreieinhalbjähriger Pause deuteten PYOGENESIS bereits mit der letztmonatigen Fünf-Track-EP „I Feel Sexy Everyday„ an, dass sie die längere Pause gut genutzt haben, um sich selbst neu zu erfinden und eine ganze Reihe Hits zu schreiben. Im Vergleich zu den letzten Scheiben ist "She Makes Me Wish I Had A Gun"„ (klasse Titel übrigens!) eine ganze Ecke heftiger ausgefallen, ohne dass dabei die zuckersüßen Melodien zu kurz kommen würden. Viele Songs haben eine massive Punk-Rock-Schlagseite, wobei ´I Don´t Know´ und ´Don´t You Say Maybe´ mit geschickten Tempowechseln (mal ausgesprochen flott, mal eher getragen) die üblichen Grenzen des Genres durchbrechen. Passend zur neuen Gangart variiert Flo v. Schwarz seinen Gesang und nimmt seine Stimmbänder vor allem beim treibenden ´Seperate The Boys From Men´ auch mal härter ran. Überdies gibt es mit ´She Cries´ und ´Empathy´ prima Power-Pop-Perlen bekannter Machart. Von der EP wurden die Single ´I Feel Sexy Everyday´, die von 0 auf 16 in die DAC-Charts schoss, das etwas an Sugar Ray erinnernde ´Everyday´ und ´Punk Rock Is Her Life´ übernommen, wobei die letztgenannte Nummer jedoch nicht in der Unplugged-, sondern in der Stromgitarren-Version vertreten ist. Ich bin von den zwölf Songs durch die Bank begeistert und halte dieses fünfte PYOGENESIS-Album für das mit Abstand beste. Kompliment! Die passende Musik zum Sommeranfang.
Marcus Schleutermann
9 von 10 Punkten

Plattenkritik Album im Aktiv Magazin

Pyogenesis / She Makes Me Wish I Had A Gun
Epic / Sony

Dank des Cover-Motivs (Knarre auf Samtkissen) und dem bestimmt bald hineininterpretierten Bezug zu den Geschehnisse in Erfurt werden Pyogenesis sicherlich noch Ärger bekommen. Dabei ist 'She Makes Me Wish I Had A Gun' eine wunderbar frisch-freche Pop-Punk-Scheibe, die sofort in die Lauscher und Beine geht. Dreieinhalb Jahre nach 'Mono,... Or Will It Ever Be' legen die Schwaben ein klar härteres Brett hin. Der Titel/Song "Sleep All Day – Rock The Night" ist dafür exemplarisch, da gibt es keine Handbremse oder einen Rettungsanker, hier wird dreckig forsch nach vorne gerockt, die Gitarren schrammeln sich eindrücklich in die Ohren und Sänger Flo Schwarz schreit sich die Seele aus dem Leib. Dass Flo und Co auch anders können, zeigen sie mit "Everyday", einer melancholischen Nummer mit herzerwärmender Melodieführung und Vocals, die einfühlsamer kaum sein können. Ein Album mit verdammt vielen Treffern.  


Plattenkritik Album auf DarkScene.at

Pyogenesis / She Makes Me Wish I Had A Gun
Epic / Sony

Wie erfrischend, endlich mal wieder eine richtig gute Rotzrock Punkscheibe, die in gnadenloser Weise simpel, ja fast schon naiv und doch genial zugleich ist! Jeder Song dieser "Butterfahrt" (wie es die Jungs selbst getauft haben) bleibt unweigerlich im Ohr hängen, jede noch so simple Tonfolge frißt sich im Gehirn fest und fordert geradezu zum lauten Mitsingen und Moshen heraus. Gerade so herzerfrischende Punkrockkracher wie „I dont know“ oder den fast schon kultigen Nummern „I feel sexy“ oder „Punk rock is her life“ zeigen hier wo’s lang geht und den Weg von Pyogenesis muß man einfach folgen, man kann diesen gutelaune Schunkelpunk Songs gar nicht entkommen, ganz egal ob man auf diese Art Musik steht oder nicht. Irgendwie erinnert mich das Ganze auch an meine Jugend (scheiße bin ich alt...hehe), als ich noch von Bands wie Green Day und Bad Religion angetan war...jaja, da kommt Nostalgie auf, aber der Vergleich zu den eben genannten Punkgrößen ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Tatsächlich findet man die eine oder andere Ähnlichkeit (einige Songs würde ich sogar als etwas sanftere Version von Bad Religon zu „This is just a punkrock song“ Zeiten sehen.) Nach fast dreiundhalb Jahren der Stille ist Pyogenesis mit „She makes me wish I had a gun“ ein absolut kultiger Wiedereinstieg gelungen und die Band zeigt zwischen Ohrwurmpunk auch zarte, fast schon fragile Melodien in Songs wie „Everyday“. Vielfalt, fette Gitarren und nichtzuletzt groovige Gesangslinien sind hier die herausragenden Merkmale der Musik, die für jeden Punkrock Fan eine Pflichtübung ist, aber auch für Leute, die mal was Neues ausprobieren wollen ein Griff ins Plattenregal Wert sein sollte. Was den bösen Titel angeht, der ist sicher noch die eine oder andere Frage Wert (vielleicht ne ganz nette Freundin *g* ?)
9 von 10 Punkten (Caroline)


Plattenkritik Album auf PowerMetal.de

PYOGENESIS
She Makes Me Wish I Had A Gun
(Hamburg Rec./Soulfood)
(32:07)
Sonnenbrille auf, Badehose eingepackt und ab zum Baggersee. Spätestens mit "She Makes Me Wish I Had A Gun" (richtig guter Titel!) kann der Sommer kommen. Sänger Flo und seine Jungs ziehen ihre Mutation weiterhin mit aller Konsequenz durch und sind nun beim lupenreinen Punk Rock angelangt. Und das als einstige Death-Metal-Band. Dabei versprühen sie in den 30 Minuten eine Menge guter Laune, schaffen Ohrwürmer wie "I Don't Know" oder das selbstbewusste "I Feel Sexy" und können mit einer fetten Produktion aufwarten, die absolut internationales Niveau aufweist. Manchmal erinnert die Chose ein wenig an die beste Band der Welt, also die ÄRZTE, mit englischen Texten. Als Thesenbeweis sollen da mal "Lunacy" oder "The Pain Of Heartache" gelten, die eine ähnliche Melodieführung wie Songs der Berliner haben. Zwischendurch gibt es aber auch entspannte Kompositionen wie "Everyday", poppige Melodien wie bei "She Cries" oder verhältnismäßig aggressiven Gesang wie bei "Separate The Boys From Men" zu hören, der fast an die "Twinaleblood"-Phase des Quartetts erinnert. Und die ist schon lange her.
Wer die Band seit "Unpop" mag, kann sich hier also auf eine - leider viel zu kurze - halbe Stunde prall voll mit Spaß, Spannung und Schoko.., äh, Unterhaltung freuen. Alle anderen sollten den idealen Soundtrack für die heißen Tage zumindest mal antesten. Sehr fein.
Anspieltipps: I Don't Know, I Feel Sexy, The Pain Of Heartache, Separate The Boys From Men
Peter Kubaschk [03.07.2002]


Plattenkritik Album auf Walls Of Fire.de
Pyogenesis - She Makes Me Wish I Had A Gun (Hamburg Rec.)
Autorenbewertung:4von5 Punkten
Die Sommerplatte des Jahres 2002 kommt zu 90% aus dem Hause Pyogenesis. Die Band um Sänger/Gitarrist Flo V. Schwarz hat wieder ein Sammelsurium an Gute Laune Rockern auf einen Rundling gepackt, das sich mehr als hören lassen kann. Locker, leicht verdaulich und nicht zu fett liegt einem „She Makes Me Wish I Had A Gun“ nicht zu schwer im Magen. Wie die Milchschnitte belastet dieses Album den Hörer nicht, sondern lässt ihn fröhlich beschwingt mit einem steten Liedchen auf den Lippen durch den Tag gehen. Hauptsächlich schnelle, flotte Smasher zwischen Punk Rock und Power Pop, alle samt mit hohem Ohrwurmfaktor und tollen Gesangsharmonien zeichnen dieses Werk aus, das dreieinhalb Jahre nach der letzten Veröffentlichung „Mono“ auf dem Markt erscheint. Mit einem wahnsinnig geilen Auftakt „I Don’t Know“, „Don’t You Say Maybe“ (Hit!), „I Feel Sexy“ und „Seperate The Boys From Men“ (Megahit!!) nehmen die Pyos die Herzen ihrer Fans im Sturm und lassen keine Fragen offen. „Everyday“ ist der Sommerhit des Jahres und kann bei jeder Radiostation dieses Landes auftauchen. Leider wirkt das Album gegen Ende etwas monoton, wofür es sich einige Minuspunkte einheimst. Das sanfte „She Cries“ beispielsweise plätschert nur aus den Boxen. Dahingegen rocken „Lunacy“ und besonders „Punk Rock Is Her Life“ wieder richtig ab. Dieses Album kann trotz weniger Abstriche jede Party retten und lässt auch bei Regen die Sonne wieder scheinen. Die Frohgemüter dieser Welt müssen bei Pyogenesis und ihren Hits einfach zugreifen.
Tipps: Don’t You Say Maybe, Seperate The Boys From Men, Everyday, Punk Rock Is Her Life

Plattenkritik Album auf Stagedive.net

Pyogenesis - She Makes Me Wish I Had A Gun (Hamburg Rec.)
"My heart beats so fast..."
Endlich. Nach 3,5 Jahren das nächste grosse Ding! Noch nie zuvor scheint das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Band so gut gewesen zu sein, was schliesslich auch dazu beigetragen hat, dass diese Scheibe entstehen konnte.
Das Kriegsbeil mit dem alten Label Nuclear Blast wurde begraben, ein neues Label ist gefunden. Na also. Dann kann ja gar nichts mehr schiefgehen, oder?!
Die Herren Pyogenesis gehen hier ordentlich energisch vor und hauen für Ihre Verhältnisse ganz schön in die Klampfen. Richtig schöner Power-Pop mit mehr Energie als je zuvor also.
Dabei schön gesungene, schmachtende melodiöse Parts, die nie langweilig werden, da sie durch Breaks und mehrstimmigen Gesang aufgelockert werden.
Der 5. Song "Seperate the boys from men" erinnert mich ganz ordentlich an die grossartigen SAMIAM!!!! Hell, yeah! Genial!
Den 4. Song "I feel sexy" hätten sie sich allerdings sparen können. Da trieft denen das Schmalz nur so aus den Ohren.
Ansonsten werden eingängig rockende Songs mit Balladen wie "Everyday(could be the last)" gepaart. Daraus ergibt sich letztendlich ein gelungenes Meisterwerk, das sich sehen lassen kann!
13 Songs, die Eure Aufmerksamkeit verdient haben.
"Sleep all day-rock the night!"

Tanja


Plattenkritik Album Psycho! (IT)

Pyogenesis - She Makes Me Wish I Had A Gun (Hamburg Rec.)
(Hamburg Rec./Audioglobe) from Psycho! # 61 – September 2002
Rating: A small victory for a little great band.
How many meanings the word ‘crossover’ has for you? For Pyogenesis certainly one more. This little great German band, with records as "Twinaleblood”, "Unpop” or "Mono”, has represented the frustration of being musicians and the victory of courage. Unable to respect the rules of a beginning of career who had seen them death metal first and death-goth afterwards, Pyogenesis have changed the law, have invented a completely sound of their own and have crossed borders and styles without the minimum respect for the preconceptions of those who listened to the band. The true crossover has been theirs, anything but hip-hop or rap, in the same songs Pyogenesis passed from pop-punk to alternative, inserting electronics, death growling, gothic – that they were so good in making – but the result wasn’t immediate and a little bit homogenous, as the sum of the parts could’ve made think. No, Pyogenesis records were weird small things but consistent, seen that this jumping whole of moods and sounds came frosted from those particular gloomy melodies which have made them so characteristic. It was a simple band and with a sense of humour, a positive and never banal act. Then things took a too good turn. A little project born for fun of the guitarist Tim and the drummer Wolle, just to give play to their most pop attitude but (ironically) literally honouring the already enough proven songwriting of the mother band, has changed in an unexpected success, that of Liquido, band that still nowadays continues its own lucky career, both in Germany and in Europe, more or less proposing the same songs that even Pyogenesis were used to write! For the solitary Flo V. Schwarz the bad surprise must have been too strong! Suddenly he’s found himself without two friends, without 2/3 of the band and with that sound, that him too had contributed to forge, which didn’t belong him anymore. It has taken a while to settle again, a record of unpublished and rare songs called "P”, and now the new work, this time definetely emblem of punk, now very pop, now very hard and direct, always involving and always with that trademark Pyogenesis in the background. Songs will make happy those who love that strange, gloomily dark and disenchanted punk in style Millencolin, Boxcar Racer, Get Up Kids, not those who go crazy for easy refrains of American punk.The band still writes ironic and mocking songs which with a smile drag you in the bedlam and still leave you something to sing coming home. For those who loved ‘em, an important come-back.
(Fuzz Fuzz)


Plattenkritik Album Flash (IT)

Pyogenesis - She Makes Me Wish I Had A Gun (Hamburg Rec.)
(Hamburg Rec./Audioglobe) from Flash # 162 – July 2002
Rating: 80 points out 100.
I would’ve never thought to find me again in front of those very nice guys of Pyogenesis, after the insults received owing to their last records and after that half line-up had moved to the one hit wonder Liquido. Instead the stubborn Flo V. Schwarz returns to the attack with an album that for once doesn’t represent a twisting, compared with the previous one. Infact the band seems to be stabilized on the particular interpretation of pop punk already showed in "Mono”. Honestly I find this choice a little bit restrictive for a combo which had showed an extraordinary ability to joust among the most various musical styles. This both in the sphere still metal of the acclaimed "Twinaleblood” and in that at 360° of the unjustly maltreated "Unpop”. It remains that the bittersweet melodies of the opener "I don’t know” are well over the average of the style, as well as those of "Don’t you say maybe” and "Punk Rock is her life”. Their exquisiting pop vein is free to express itself in the fragrant "Everyday”, frankly splendid, while the more goliardic aspect of the band is revealed to us thanks to the single "I feel sexy”. The album gains in compactness compared with the previous one. Seen that with the excuse of reediming, media always give us more idiot songs every summer that passes, rely on Pyogenesis to have fun with taste and without having to feel ashamed!
(A.V.)


Plattenkritik zur EP im Hammer
PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
Große Hoffnungen ruhten auf den Benztown-Schwaben, die Anfang der Neunziger als Gothic Metaller begannen und sukzessive immer melodiöser und softer wurden, Hoffnungen, die sich leider wie Spuren im Sand verloren... Jetzt sind sie wieder am Start, dreieinhalb Jahre nach ihrem MONO Album legt die Combo, die den Aufstieg in die erste Bundesliga stets knapp verpasste, eine bemerkenswerte EP vor. Von der alten Besetzung ist nur noch Flo V. Schwarz übrig geblieben, freilich war Flo schon früher Chef im Ring. Der Dreher beginnt mit dem Titelsong, einer Eins-A Punkpop-Hymne, deren schräger Gesang sich in den Gehirnwindungen verfängt und dort weiterzappelt wie ein Fisch im Netz. Geschmackvoll gezupfte Gitarren, fette Synthis und Rhythmus-Samples untermalen 'Everyday', das man getrost in die Schublade Ballade ablegen kann. Mit 'Angels Welcome Us' probieren sich die Spätzle-Spezialisten am Mid-Tempo-Stadionrock, während sie mit 'You And Your Band' wieder einen Punk-Zahn zulegen, um dann ausgerechnet mit 'Punkrock Is Her Life' wieder in die Balladen-Schublade zurückzukehren. Die Metal-Wurzeln haben Pyogenesis eindeutig begraben, dafür pflanzen sie heute ein Bäumchen, dass im Grenzgebiet zwischen Punk, Pop und Alternative wächst und sich dort ohrenscheinlich ziemlich wohlfühlt.
Henning Richter

Plattenkritik zur EP im Metal Heart

PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
Stolze dreieinhalb Jahre ist es her, als uns Pyogenesis mit Mono.... Or Will It Ever Be beglückt haben. Nachdem sich Tim und Wolle mit Liquido selbständig gemacht haben, ist vom alten line-up nur noch Flo V. Schwarz übrig. Doch sein charismatischer Gesang war von jeher ein markanter Punkt im Pyo-Sound, wodurch das Grundgerüst somit gesichert ist. Der Titeltrack I Feel Sexy Everyday stellt sofort sicher, dass Pyo nach wie vor gewaltigem Dampf haben und ihnen die Ideen keinesfalls ausgegangen sind. "Angels Welcome Us" ist eine schöne Schmuse Hymne, auch "Everyday" ist eher ein getragener Rock Song. "You And Your Band" groovt und rockt, wogegen "Punk Rock Is Her Life" zum Abschluß wieder in die ruhige Ecke geht. Doch was Pyo einfach draufhaben ist ihr einmaliges Gespür für eingängige, popige Refrains. So darf man den mittlerweile in Hamburg ansässigen Jungs erneut gratulieren und sich auf ihre einmalige Live Performances freuen, denn vor allem auf der Bühne sind Pyogenesis einfach unschlagbar. In Kürze wird zudem Longplayer Nummer fünf erscheinen: "She makes me wish I had a gun". Seien wir gespannt und freuen uns auf die Rückkehr einer der geilsten deutschen Rockbands aller Zeiten!
Markus Wosgien

Plattenkritik zur EP im Rock Hard

PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
Nach dreieinhalbjähriger Pause melden sich PYOGENESIS mit der Fünf-Track-EP „I Feel Sexy Everyday“ zurück, der nächsten Monat ein komplettes Album folgen wird. Der abwechslungsreiche Appetizer mundet und zeigt, dass Flo und seine Mitstreiter nichts verlernt haben. Das witzige Titelstück, das mit einem schicken Brusthaartoupet auf dem Cover umgesetzt wurde, gefällt mit lauten Schrammel-Gitarren, Punk-Power und Bubblegum-Pop. Durch die Diskrepanz zwischen Text und Musik nicht minder lustig kommt die zwischen Kuschel-Rock und Die Ärzte angesiedelte Unplugged-Version von ´Punk Rock Is Her Life´ rüber, das relaxte ´Everyday´ wandelt mit dezentem Programming und Akustik-Gitarre auf den Spuren von Sugar Ray, und ´Angels Welcome Us´ ist eine feine Alternative-Hymne. Angesichts dieser Qualitäten verwundert es nicht, dass das Scheibchen in allen fünf Kontinenten veröffentlicht wird, obwohl es „nur“ auf dem bandeigenen Label erscheint.
Marcus Schleutermann

Plattenkritik zur EP im Uncle Sallys

PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
The Benztown Boys are back! Mit sexy Doppelripp Wife Beater, dicker Goldkette und mächtig Brusttoupet auf dem Cover, geben die vier Powerpopper einen ersten Impuls nach dreieinhalb Jahren Pause. Der Opener der EP, "I Feel Sexy", kommt mit rotzigen Shouts temperiert aus den Boxen geschreddert. Pyogenesis definieren Punk Rock nach wie vor als stimmige Alternative zu opportunistischer Trittbrettfahrerei. "Everyday" liegt ein legerer Tune auf der Cleangitarre zugrunde und bohrt sich dank sauber arrangierter Gesangsharmonien alsbald in den Ohrmuskel. Wahrhaft Radiokompatibel. Gerade gesanglich zeigt sich das Quartett als nationale Ausnahmeerscheinung. Das getragene "Angels Welcome Us" belegt dies eindrucksvoll. "I Feel Sexy Everyday" dient Band und Hörer als Vorgeschmack auf das kommende Album und wird von zwei weiteren Titeln vervollständigt. Die Punkroots im Herzen, niemals verschlossen, aber unterm Strich klingt das sehr erfahren und weniger rebellisch als zuvor. Pyogenesis sind in der Erwachsenenwelt angekommen.
Text: Jörg Röder

Plattenkritik zur EP auf tvtotal.de

PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
PUNK-ROCK Schon der Titel macht neugierig. Endlich mal wieder eine Band, die scharfe Sounds mit einer deftigen Portion Humor verbindet. Der Track "I Feel Sexy" ist ein Fun-Rock-Song, der sogleich Lust auf mehr macht. Allzu viel davon gibt's hier jedoch nicht, denn mit dieser CD hat die Truppe um Sänger Flo von Schwarz erst mal nur eine EP vorgelegt. Aber diese fünf Tracks haben's in sich! "Angels Welcome Us" prescht im Stil der Toten Hosen voran, während es bei "Everyday" eher sanft zugeht. Bereits vor über drei Jahren beglückte das Quartett seine Anhängerschar mit einem kompletten Studioalbum. Nach dem Release von "Mono" gingen die Mannen denn auch exzessiv on tour. Sehr fein, dass sie jetzt mit neuen Tracks aufwarten! Klasse: die Unplugged-Version von "Punk Rock Is Her Life".

Plattenkritik zur EP auf festivaldreck.de

PYOGENESIS "I Feel Sexy Everyday" MCD (Hamburg Records)
Pyogenesis melden sich zurück und nehmen einen erneuten Anlauf auf das Oberhaus der Musikliga. Oder sollte man lieber sagen Flo v. Schwarz ist wieder da?! Von der alten und damaligen Besetzung ist nur noch Flo übergeblieben nachdem ein Teil der Band sich lieber dem Pullunder-Rock mit Liquido widmen wollte. Diese Auswechslung fällt allerdings nicht so gravierende ins Gewicht, da die markante und unverwechselbare Stimme mit Flo weiterrockt. Nach dem letzten Album "Mono" sind nun weit über drei Jahre vergangen und man muss sich langsam wieder an die eingängigen und rockigen Melodien gewöhnen wie sie eigentlich nur Pyogenesis verkörpern. Bei "I Feel Sexy" ist nach einem Bruchteil einer Sekunde klar, wessen CD gerade eine Runde im CD-Player dreht. Rockiger vorantreibender Punk-Pop-Rock-Sound wie eh und je. Danach folgt die Radio-Auskopplung "Everyday", bei dem die Band Einfühlungsvermögen und Ausgeglichenheit beweist. Auch "Angels Welcome Us" ist eher ein Song der getragenen Art, wogegen "You And Your Band" schon wieder eher den Pyo-Style in sich trägt. "Punk Rock Is Her Life" ist eindeutig der ruhigste Song und somit die klassische Ballade auf dieser EP. Diese fünf Songs lassen einen ungeduldig auf das kommende Album im Sommer werden, in der Hoffnung, dass ein bisschen der alte Mono-Stil wieder durchkommt und die ruhigen Songs nicht zu sehr die Oberhand bekommen. Wem noch ein bisschen die Zukunftsperspektiven fehlen, der sollte sich unbedingt an den schmucken Herren auf dem Cover halten. Dann werden einem die Modelagenturen die Bude einrennen.